Nanoforschung: KI-Routine hilft beim Zählen und Messen

Eine neue KI-Routine, basierend auf Metas Segment Anything-Modell, erleichtert die Erforschung von Nanopartikeln. Forschende der Universität Konstanz stellen die Codes der von ihnen entwickelten Routine open access zur Verfügung.
© Universität Konstanz

Das Zählen und Vermessen von Partikeln in der Nanoforschung ist ein zeitraubender Arbeitsschritt. Eine neue, durch künstliche Intelligenz (KI) gestützte Routine übernimmt diese Aufgabe und liefert schnellere und präzisere Ergebnisse als es von Menschenhand bisher möglich ist.

Diese open-access verfügbare Routine wurde von einem Konstanzer Forschungsteam unter der Leitung des Kolloidchemikers Alexander Wittemann erstellt und basiert auf Metas Open Source-Modell „Segment Anything“ (SAM). Sie lässt sich bereits auf Nanoteilchen verschiedener Formen anwenden und kann weiterhin angepasst werden. Neben den Codes für die KI-Routine selbst stellt das Forschungsteam auch ihre Begleitstudie sowie die zugehörigen Daten open access zur Verfügung.


Der zur Analyse der Nanopartikel genutzte Code wird von den Forschenden über GitHub und KonData kostenlos zur Verfügung gestellt.


Die Studie zum Verfahren (DOI: 10.1038/s41598-025-86327-x) ist open access in Scientific Reports erschienen.


Die zugehörigen Forschungsdaten (DOI: 10.48606/EsfTYSZxEqPwiVkZ) können über KonData kostenlos heruntergeladen werden.
 

Mandy Haugg

Von Mandy Haugg - 20.03.2025